Wasserwechsel bei Garnelen und Schnecken
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Wasserwechsel bei Garnelen und Schnecken
hallo ihr lieben,
ich hab da mal ne blöde frage (die es ja angeblich nicht gibt):
warum muss man eigentlich in einem becken, in dem nur garnelen und schnecken leben, auch 1 x woche (oder sogar öfter bei nur 10l) einen ww machen, wenn doch den tieren nitrit nichts ausmachen würde?
und woran merkt man, dass es ihnen nicht gut geht, also vergleichsweise mit an der oberfläche hängeden fischen beispielsweise, die uns ja sagen "hey alder, wechsel mal das wasser, aber flotti!". wären die schnecken dann auch oben und die nelen?
ich hab da mal ne blöde frage (die es ja angeblich nicht gibt):
warum muss man eigentlich in einem becken, in dem nur garnelen und schnecken leben, auch 1 x woche (oder sogar öfter bei nur 10l) einen ww machen, wenn doch den tieren nitrit nichts ausmachen würde?
und woran merkt man, dass es ihnen nicht gut geht, also vergleichsweise mit an der oberfläche hängeden fischen beispielsweise, die uns ja sagen "hey alder, wechsel mal das wasser, aber flotti!". wären die schnecken dann auch oben und die nelen?

Sumse- Wassertester
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Re: Wasserwechsel bei Garnelen und Schnecken
Hi Sabine
Wenn sich Schmutz etc durch Futterreste, Kot, abgestorbene Pflanzenreste usw. ansammeln entsteht zuerst NH3/NH4, diese wird zu NO2 abgebaut und dann zu NO3.
Wenn Du jetzt nen alkalischen pH Wert hast, entsteht Ammoniak. Dieser ist schon in geringen Werten gefährlich - auch für Garnelen und Schnecken. Hast Du nen sauren pH Wert entsteht Ammonium. Dieser ist zwar erst in hohen Konzentrationen gefährlich, aber auch ohne Wasserwechsel und ggf. bei gestörtem Nutzbakterienhaushalt kann sich dieser auch mal so hoch ansetzen.
Dann entsteht ja NO2 - dieser ist zwar für Garnelen und Schnecken nicht sonderlich gefährlich, aber auch wenn sich da ein hoher Wert ansammelt, ist das Wasser einfach verschmutzt und dementsprechend auch nicht gut.
Anschließend entsteht ja NO3. Dieser kann in hohen Konzentrationen auch wieder gefährlich werden und nebenbei kannst ne schöne Algenplage durch zuviel NO3 im Becken bekommen. Die Pflanzen nehmen zwar auch etwas NO3 auf, aber halt nicht alles. Wennst dann keinen oder nur sehr wenige Wasserwechsel machst, haben die Algen ein leichteres Spiel.
Auch ist es halt so, daß so ne kleine Pfütze einfach instabiler ist. Sprich die Wasserwerte können sich bei mangelhafter Pflege sprungartig verändern z.B. durch einen pH-Sturz und das schadet auch Wirbellosen.
Weiterhin bringt man durch Wasserwechsel frische Mineralien etc. ein, die sich auch positiv auf die Tiere und Pflanzen auswirken.
Wenn das Wasser wirklich schlecht ist, versuchen Wirbellose (egal ob Schnecken oder Garnelen) meist das Wasser zu verlassen.
Wenn sich Schmutz etc durch Futterreste, Kot, abgestorbene Pflanzenreste usw. ansammeln entsteht zuerst NH3/NH4, diese wird zu NO2 abgebaut und dann zu NO3.
Wenn Du jetzt nen alkalischen pH Wert hast, entsteht Ammoniak. Dieser ist schon in geringen Werten gefährlich - auch für Garnelen und Schnecken. Hast Du nen sauren pH Wert entsteht Ammonium. Dieser ist zwar erst in hohen Konzentrationen gefährlich, aber auch ohne Wasserwechsel und ggf. bei gestörtem Nutzbakterienhaushalt kann sich dieser auch mal so hoch ansetzen.
Dann entsteht ja NO2 - dieser ist zwar für Garnelen und Schnecken nicht sonderlich gefährlich, aber auch wenn sich da ein hoher Wert ansammelt, ist das Wasser einfach verschmutzt und dementsprechend auch nicht gut.
Anschließend entsteht ja NO3. Dieser kann in hohen Konzentrationen auch wieder gefährlich werden und nebenbei kannst ne schöne Algenplage durch zuviel NO3 im Becken bekommen. Die Pflanzen nehmen zwar auch etwas NO3 auf, aber halt nicht alles. Wennst dann keinen oder nur sehr wenige Wasserwechsel machst, haben die Algen ein leichteres Spiel.
Auch ist es halt so, daß so ne kleine Pfütze einfach instabiler ist. Sprich die Wasserwerte können sich bei mangelhafter Pflege sprungartig verändern z.B. durch einen pH-Sturz und das schadet auch Wirbellosen.
Weiterhin bringt man durch Wasserwechsel frische Mineralien etc. ein, die sich auch positiv auf die Tiere und Pflanzen auswirken.
Wenn das Wasser wirklich schlecht ist, versuchen Wirbellose (egal ob Schnecken oder Garnelen) meist das Wasser zu verlassen.
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Zum Zeitpunkt des Postens war ich all meiner fünf Sinne (Stumpfsinn, Schwachsinn, Wahnsinn, Irrsinn und Unsinn) mächtig.
Re: Wasserwechsel bei Garnelen und Schnecken
okay... erst mal DANKE (auch geklickt
)
wenn ich das jetzt richtig verstehe um einfach frisches wasser einzubringen, damit das keine dreckbrühe wird.
ph ist bei mir ja dann punkto ammoniak ausnahmsweise mal gut
bis jetzt sind bei gut 50 % 1 x woche noch keine geflüchtet. dann mach ich das mal so weiter. pflanzen sind ja im nano sehr wenige und das wasser ist ziemlich kalt. da geht eigentlich nie was kaputt.
leuchtet mir alles ein und kapiert hab ichs auch
)wenn ich das jetzt richtig verstehe um einfach frisches wasser einzubringen, damit das keine dreckbrühe wird.
ph ist bei mir ja dann punkto ammoniak ausnahmsweise mal gut

bis jetzt sind bei gut 50 % 1 x woche noch keine geflüchtet. dann mach ich das mal so weiter. pflanzen sind ja im nano sehr wenige und das wasser ist ziemlich kalt. da geht eigentlich nie was kaputt.
leuchtet mir alles ein und kapiert hab ichs auch


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